Besonders hervorzuheben auf "Whom The Moon A Nightsong Sings" ist mit Sicherheit der Beitrag Empyriums, die erste neue Aufnahme des Ensembles seit vier Jahren und der eindrucksvolle Beginn einer neuen Schaffensphase. Auch die Genre-Begründer Ulver sind mit einer äußerst seltenen Aufnahme aus dem Jahr 1997 vertreten: Ihr Lied 'Synen' war bislang nur auf einer Underground-Compilation in kleiner Auflage erhältlich und ist das wahrscheinlich am meisten gesuchte Lied der Norweger. Doch auch die vorliegenden Lieder von Gruppen wie October Falls, Nest oder Neun Welten, Künstlern also, die in den vergangenen zehn Jahren die Identität des Genres konstituiert haben und zu wesentlichen Bezugspunkten für Liebhaber dunkler, naturbezogener Akustikmusik wurden, oder von nahezu unbeschriebenen Blättern wie dem britischen Projekt Nhor oder Syven aus Finnland überzeugen qualitativ auf ganzer Linie und müssen sich nicht hinter den Gründungsvätern des Genres verstecken. Das zauberhafte Cover-Gemälde von Fursy Teyssier (Les Discrets) rundet schließlich diese Veröffentlichung ab, die schon allein aufgrund ihres musikalischen Inhalts ein einmaliges und konkurrenzloses Tondokument ist und mit Sicherheit für lange Zeit bleiben wird.
01. Vàli: Hoestmelankoli * 02. Empyrium: The Days Before The Fall * 03. Nest: Summer Storm (acoustic) * 04. Nebelung: Ich würd es hören * 05. October Falls: Viima * 06. Ainulindalë: A Year Of Silence * 07. Les Discrets: 5 Montee Des Epies * 08. Les Discrets: Apres l'Ombre 09. Musk Ox: Solstice * 10. Havnatt: Dagen Og Natta * 11. Dornenreich: Dem Wind Geboren 12. Vàli: Haredans I Fjellheimen *
01. Nhor: Upon The Wind Its Wings Beat Sorrow Into The Stars * 02. Ulver: Synen 03. Neun Welten: Pan * 04. Tenhi: Kausienranta 05. Bauda: Ocaso (acoustic) * 06. Orplid: Stille (Demo) 07. Nucleus Torn: Krähenkönigin III 08. Lönndom: Språnget Ur Ursprunget * 09. Syven: How Fare The Gods? *